Fakultätsebene

 

Die 10 verschiedenen Fakultäten sind ihrerseits wieder in verschieden Gremien und Organe gegliedert.

Von ihnen werden die Entscheidungen, welche nur die Fakultät betreffen, vorgenommen.

Fakultätsrat

Der Fakultätsrat ist das höchste beschlussfassende Gremium innerhalb der Fakultät für Biologie. Er setzt sich zusammen aus 6 Professoren, dem Studiendekan, Dekan, den derzeit 3 Prodekanen, der Frauenbeauftragten, zwei VertreteInnen des sog. Akademischen Mittelbaus, einem/r VertreterIn der sonstigen Mitarbeiter und last but not least zwei Studierenden. Während der Vorlesungszeit tagt dieses Gremium meist einmal im Monat.

Im Fakultätsrat werden Entscheidungen, die die gesamte Fakultät betreffen, gefasst. Dies sind u. a. die Verwendung von Studiengebühren, die Wahl des Dekans, der Prodekane und der Frauenbeauftragen, die Einsetzung der  Berufungskommissionen und die Verwendung des Fakultätsetats, sowie Änderungen und Neureungen in den Studiengängen der Fakultät.

Dekan

Wörtlich heißt er „Leiter des Zehnerrates“.

Der Dekan ist der oberste Professor der Fakultät in etwa vergleichbar mit dem Schulleiter einer Schule. Er sorgt für Ruhe und Ordnung, leitet alle Sitzungen, vertritt die Fakultät nach außen und ist Kraft seines Amtes auch Mitglied in allen Kommissionen. Vom Fakultätsrat gewählt beträgt seine Amtszeit zwei Jahre.

Ihm zur Seite steht eine halbe Sekretärin die drei Prodekane.

Dekan Prof. Dr. Thomas Rudel
Prodekane Prof. Dr. Markus Engstler
Prof. Dr. Dr. Martin Müller
Prof. Dr. Markus Sauer
Dekanat Annette Dorst

 

In der Chemie gibt es sogar zwei Dekane, nämlich Herrn Prof. Dr. Christoph Lambert und C10H24.

Studiendekan

Das Amt des Studiendekans gibt es seit dem Jahre 2000. Der Studiendekan soll ein spezieller Ansprechpartner nur für Studierende sein. Seine Aufgabenbereiche umfassen die Evaluierung der Lehre, die Kontrolle der Ausgabe der Studiengebühren/Studienzuschüsse, eine Sicherung der Lehre und die Erstellung eines Gutachtens über die Lehre von Kandidaten bei Berufungskommissionen und eines jährlichen Lehrberichts.

Zur Zeit ist Herr Prof. Dr. Roy Gross unser Studiendekan.

Fachschaft

Die Fachschaft sind die Studierenden einer Fakultät, also ihr alle.

Die offizielle Studierendenvertretung an der Fakultät für Biologie wird von sieben Studierenden gebildet. Sie werden von allen Biologiestudenten jedes Jahr bei den Uniwahlen im Sommersemester gewählt.

Die ersten beiden VertreterInnen sitzen im Fakultätsrat und dürfen dort mitstimmen. Die weiteren fünf Gewählten können aber auch in Berufungskommissionen oder anderen Ausschüssen sitzen. Als FachschaftsvertreterIn hat man leider weder eine SekretärIn, noch einen Dienstwagen mit Chauffeur. Man ist auch nicht von den Studienbeiträgen befreit, sondern ist ganz normaler Studierender wie jeder andere auch. Nur gerät das Studieren bei einem FachschaftlerIn zunehmend zur Nebensache bei den vielen Sitzungen, Veranstaltungen und Feten, die auch organisiert sein wollen.

Außerdem gibt es in der Biologie noch die Fachschaftsinitiative, den Kreis all der ungewählten freiwilligen Helfer, denn zu siebt würde eine Menge Arbeit übrigbleiben. Für viele Dinge muss man nicht gewählt sein.

Berufungskommission

Jedes Mal, wenn ein/e ProfessorIn emeritiert oder sonstwie ausscheidet, wird eine Berufungskommission eingesetzt. Dieser Ausschuss, in dem neben den Profs und einem/r Mittelbau-VertreterIn auch zwei Studierende sitzen, hat die Aufgabe eine(n) geeignete(n) NachfolgerIn zu finden. Dazu wird die Stelle ausgeschrieben und in einer ersten Sichtung aller Bewerbungen eine Liste mit Kandidaten aufgestellt. Diese kommen zu einem Vorstellungsvortrag mit einem anschließenden Bewerbungsgespräch. Die Kommission einigt sich dann auf drei KandidatInnen, die über den Präsidenten an das Kultusministerium weitergeleitet werden. Wenn alles klappt, erhält der erste einen „Ruf“, sodass er die Verhandlungen beginnen können und er seinem „Ruf“  dann hoffentlich auch folgt. Tut er das nicht, kann der Zweitplatzierte berufen werden oder das ganze startet von neuem. Das Verfahren dauert insgesamt mindestens ein Jahr. Häufig kommt nach der Emeritierung des ausscheidenden Professoren noch eine neunmonatige Wiederbesetzungssperre dazu, in der die Professur nicht besetzt werden darf.

Die Aufgabe der Studierenden ist es natürlich, besonders auf dei Lehrbefähigung der Ausgewählten und die Kooperationsbereitschaft mit den Studierenden zu achten.

Kommission zur Verwendung von Studienzuschüssen an der Fakultät für Biologie

(manchmal auch Studienzuschusskommission genannt)

In diesem paritätisch (jeweils zur Hälfte) mit Professoren und Studierenden besetzten Gremium wird über das entschieden, was mit Euren Studienbeiträgen passiert.

In der Regel wird vor jeder Mittelvergabe ein Antrag von der Stelle gestellt, die Geld benötigt. Sind sich Studierende und Professoren darüber einig, dass der Antrag eine Mittelverwendung vorsieht die der Verbesserung der Studienbedingungen dient und somit einem Großteil der Biostudis zu Gute kommt wird dieser bewilligt. Bei Fragen zur Studienbeitragsverwendung wendet euch am besten direkt an uns, wir haben detaillierte Infos welche Mittel wofür ausgegeben wurden.

Die studentischen Mitglieder sind zur Zeit:

Dennis Kopp
Marcel Mathy
Robin Hillius
Steffen Link
 Maxi Kolb

Promotions-und Habilitationsausschuss

Dort sitzen alle habilitierten Fakultätsmitglieder, also alle Professoren und Privatdozenten. Die Aufgabe dieses Ausschusses ist über Habilitationsgesuche zu entscheiden sowie Promotionen zu beurteilen. Es wird über aktuelle Probleme diskutiert, Ehrungen werden bekanntgegeben und der Dekan informiert über den Stand der Berufungsverfahren.  Jeder Dr. der habilitieren will, muss eine Habilitationsschrift verfassen und eine Probevorlesung halten. Der Promotions- und Habilitationsauschuss tagt meist einmal im Monat vor der Fakultätssitzung. Die zwei gewählten StudierendenvertreterInnen dürfen ebenfalls an den Sitzungen teilnehmen.

Studienplanungsausschüsse:

Bachelor-/Masterausschuss

Die Bachelor-/Masterkommission wird auch Studienplan-Kommission genannt, denn sie befasst sich mit allem rund um den Bachelor- und Masterstudiengang. In der Kommission sind der Studienkoordinator Herr Hock der Studiendekan, der Karrierekoordinator Herr Palmetshofer und je ein Vertreter der Lehrstühle, sowie zwei Studierende.

Die dort getroffenen Entscheidungen drehen sich dabei rund ums Studium. Von Änderungen der Fachspezifischen Bestimmungen und Prüfungsordnungen bis hin zur Anzahl an Studeierenden die in Praktika betreut werden müssen. Nachbesserungen und Änderungen des Bachelors und Masters werden hier besprochen. Entscheidungen, die getroffen werden, sind nur „Vorschläge“, die der Fakultätsrat als endgültige Beschlüsse fassen muss.

Als Studierende haben wir das Recht bei Fragen, die unsere eigenen Studiengänge betreffen, informiert zu werden und mitzuentscheiden. Die Einrichtung von Studienplanungskommissionen, wie den Bachelor-/Masterausschuss erfolgt im Moment nach diesem Vorbild universitätsweit für alle Studiengänge.