4. Semester

 

Stundenplan und Modulübersicht

Allgemeine Biologie IV:

Die Module behandeln die Grundlagen der Systematik und Ökologie der Blütenpflanzen und des einheimischen Tierreichs.  Ihr könnt zwischen den beiden Modulen wählen und habt neben einer Theorie-VL noch Bestimmungsübungen und Feld-Exkursionen.

Module:

  • Einheimische Flora SWS: 5 ECTS-Punkte: 7
  • Einheimische Fauna SWS: 5 ECTS-Punkte: 7

Biologie für Fortgeschrittene:

  • Neurobiologie für Fortgeschrittene
  • Verhaltensphysiologie
  • Grundlagen der Tierökologie
  • Zell- und Entwicklungsbiologie für Fortgeschrittene
  • Mikrobiologie für Fortgeschrittene
  • Bioinformatik für Fortgeschrittene
  • Biotechnologie 1
  • Molekulare Physiologie für Fortgeschrittene
  • Membranbiologie für Fortgeschrittene
  • Biochemie und Proteinbiochemie für Fortgeschrittene
  • Grundlagen der Ökophysiologie der Pflanzen
  • Pharmazeutische Bioanalytik

Spezielle Biowissenschaften I:

  • Neurobiologie 1
  • Integrative Verhaltensbiologie
  • Funktionsmorphologie der Arthropoden
  • Grundlagen der Populationsökologie
  • Mikroskopie
  • Chromosomen
  • Ökologie und Entwicklungsbiologie mariner Organismen
  • Apparative Methoden der Biotechnologie
  • Molekulare Biotechnologie
  • Spezielle Bioinformatik 1
  • Spezielle Zell- und Entwicklungsbiologie 1
  • Spezielle Methoden der Proteinbiochemie und Zellbiologie
  • Molekulares Modelling – Von der DNA zum Protein
  • Einführung in Methoden der Ökophysiologie der Pflanzen
  • Pflanzliche Drogen
  • Grundlegende Methoden der Pharmazeutischen Biologie
  • Immunologie 1
  • Virologie 1
  • Physiologische Chemie 1
  • Entwicklungsbiochemie
  • Humangenetik
  • Biochemie für Studierende der Biologie
  • Semesterbegleitendes Laborpraktikum I
  • Exkursion I
  • Interdisziplinäre Projektarbeit I

Hilfreiche Beschreibung der Veranstaltungen:

Allgemeine Biologie IV

Flora und Fauna: Damit ihr endlich euren Bekannten antworten könnt, die euch als Biologen immer fragen „Was ist das für ein Tier/ eine Pflanze?“, habt ihr dieses Semester die Bestimmungskurse für Fauna und Flora. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr euch lieber in die Pflanzen- oder in die Tierwelt vertiefen wollt. In jedem Fall habt ihr praktische Bestimmungskurse im Anschluss an die Vorlesung, die alle zwei Wochen stattfindet. Zur genaueren Betrachtung der Exponate könnt ihr euch am Anfang der Kurse in der Fachdidaktik Biologie im Campus Nord Lupen gegen Pfand ausleihen, was vor allem bei Flora empfehlenswert ist.
Ihr macht auch mehrere Exkursionen – da ihr dabei auch durch die Wildnis hüpft, wo wilde Tiere auf euch lauern (Zecken, Mücken etc.), lohnt sich im Voraus eine FSME-Impfung und Anschaffung eines Parasiten-Repellents. Die Floraexkursionen sind meist Freitags nach Vorlesung und Übung, die Faunaexkursionen Freitags und auch am Wochenende. Für Fauna meldet ihr euch für eine bestimmte Exkursionsgruppe an. Die verschiedenen Gruppen haben unterschiedliche Termine und Themenschwerpunkte.
Der Brohmer (Fauna-Bestimmungsbuch) wird euch im Kurs gestellt. Die Faunaklausur besteht aus zwei Teilen: theoretische Klausur und Tiere bestimmen (aber nur konkrete Tiere oder etwa Familien, die ihr auch im Bestimmungskurs schon gesehen habt- genauer erklärt in Moodle in dem Faunaverzeichnis), was beides ohne Bestimmungsbuch vonstatten geht. Den Schmeil-Fitschen (Flora-Bestimmungsbuch) müsst ihr euch selber besorgen, den dürft ihr aber auch in der Klausur benutzen. Die Klausur in Flora besteht auch aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Wichtig bei beiden Büchern ist, dass ihr eine der beiden neuesten Ausgaben habt.
In Flora müsst ihr ein Herbar mit neun richtig bestimmten Pflanzen anlegen (abgeben dürft ihr weit mehr). Ihr dürft keine Pflanzen aus dem Bestimmungskurs nehmen, aber schon solche, die in der Exkursion besprochen werden.

Biologie für Fortgeschrittene: Hier könnt ihr zwei Kurse wählen, in denen ihr dann je zwei Wochen geballtes Wissen durch Praktika vermittelt bekommt. Die Zeiten in den Stundenplänen sind die Raumbelegungszeiten. Je nach Planung, eurer Arbeit und dem gewählten Kurs, kann es sein, dass ihr sehr viel früher fertig seid, aber auch, dass ihr bis zur letzten Minute abends drinsitzt. Es lohnt sich, vorher Infos einzuholen, wenn man noch andere Dinge einplanen möchte (wie SQ oder Sprachen), also etwa mit Studierenden aus höherer Semester zu sprechen.
Meist kommt auch noch Arbeit im Sinne von Protokollen oder Referat-ähnlichem auf euch zu. Rechnet also noch Arbeitszeit ein, teilweise auch nach der Klausur. Die Klausurtermine sind vorläufig, fragt also bei Dozenten nach dem genauen Termin.

Spezielle Biowissenschaften: Die speziellen Biokurse bauen sich ganz unterschiedlich auf. Manche sind Literaturseminare, sprich ihr stellt Paper vor. Manche sind Vorlesungen mit Übung, manche sind Praktika.
Ihr müsst von der benötigten ECTS-Punktzahl her nur einen dieser Kurse machen. Es ist aber relativ stressfrei auch möglich mindestens noch einen zusätzlich zu belegen, wenn es euch interessiert. Hier gilt auch wieder: Nachfragen, ob man mitmachen darf. Anrechnen lassen könnt ihr euch dann sogar den Kurs mit der besseren Note.
Die Modulbeschreibungen sind oft spartanisch. Fragt ruhig bei höheren Semestern oder vor allem bei den Dozenten nach, was dann das tatsächliche Thema ist oder wie sich der Kurs aufbaut. Es verbergen sich oft unglaublich interessante Kurse hinter langweiligen Titeln und nichtssagenden Modulbeschreibungen.
Auch hier sind die angegebenen Klausurtermine variabel, besprecht den Termin also am besten noch mal mit dem Dozenten.

Die Module Semesterbegleitendes Laborpraktikum I, Exkursion I und Interdisziplinäre Projektarbeit I sind sogenannte Hüllmodule. Habt ihr Leistungen an anderen Hochschulen, Ausland oder in der Industrie etc. erbracht, so könnt ihr  diese, durch die Hüllmodule, in euren Studienverlauf aufnehmen lassen. Außerdem können freiwillige Praktika in den vielen weiteren Arbeitsgruppen der JMU, wie an der Fakultät für Medizin, so unbürokratisch anerkannt werden.

WICHTIG: Wer in Richtung Virologie/Immunologie möchte, muss die Kurse im vierten Semester belegen, weil diese Lehrstühle im 5. und 6.  nur Leute nehmen, welche die Einführungskurse im 4. gemacht haben.

Allgemeines

Semesterferien: Sie sind relativ frei gehalten, damit Auslandssemester möglich sind, bei denen teilweise das Semester früher beginnt. Wenn ihr in Würzburg bleibt, könnt ihr auch oft schon Praktika oder SQ vorziehen, oder externe Praktika machen – beispielsweise könnt ihr bei einer Forschungsgruppe der Uni, die euch interessiert, nachfragen, ob ihr ein Praktikum machen dürft.