Erfolg für die Studenten: Kürzungen im Bildungsetat verhindert!

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Jan 032011
 

Im letzten November war von Einsparungen im Umfang von 200 bis 400 Mio. Euro allein an den Hochschulen die Rede, was die bereits bestehende Unterfinanzierung noch drastisch verschärft hätte. Als Reaktion wurden Demonstrationen in Würzburg, Regensburg, München und anderen bayerischen Städten veranstaltet. Nach der Kabinettssitzung hieß es, dass nur noch 20 bis 35 Mio. Euro Kürzungen an den bayerischen Hochschulen zu erwarten seien.

Beim Beschluss des Doppelhaushalt 2011/2012 am 21. Dezember wurden schließlich die Hochschulmittel um 5,8% erhöht. Die Zahl klingt allerdings besser als sie ist, denn die zusätzlichen Mittel für den doppelten Abiturjahrgang sind darin schon enthalten. Mit dem derzeitigen Finanzplan wird der Status quo – eine deutliche Unterfinanzierung der Universitäten – natürlich nicht verbessert.

Trotzdem sind wir stolz auf euch und wir können weiterhin zusammen viel erreichen!

Okt 192010
 

Am Samstag dem 23.10 findet eine gemeinsame Protestveranstaltung der Hochschulleitung, der Studierendenvertretung und der Dekane statt, die sich gegen die massiven Kurzungen an den Bayrischen Universitäten richtet.

Die bayerische Staatsregierung hat sich in ihrer unendlichen Weisheit entschlossen, noch in diesem Jahr 13 Millionen Euro an bayerischen Universitäten einzusparen. Auf Würzburg entfallen dabei zwischen 1,2 und 1,8 Millionen Euro, die bis Jahresende eingespart werden müssen.
Für den Doppelhaushalt 2011/2012, den die Staatsregierung anfang November beschließen will, stehen im Hochschuletat bis zu 400 Millionen Euro Kürzungen im Raum. Das macht ca. 10% des Universitären Haushaltes aus und wird sich dann in weniger Lehrpersonal, schlechteren Service und höhere Belastungen für die Studierenden niederschlagen.
Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen, und den Regionalparteitag der CSU im Luisengarten ordentlich torpedieren. Auch die Hochschulleitung und etliche Professoren haben sich zum Protest angekündigt. Malt Banner, bringt eure Freunde mit und macht Radau. Es geht um unsere Bildung!

Schließlich ist das ein HISTORISCHER Moment, die Hochschulleitung steht voll hinter uns und wird auch bei den Protesten dabei sein (etwas an dem die Studierendenvertreter seit langem arbeiten) – damit haben wir wirklich mal eine realisitsche Chance was zu ändern.

Ablauf der Protestaktion
Vom Treffpunkt um 9.15 Uhr am Parkplatz vor der Residenz werden sich die Teilnehmer der Protestaktion ab 9.30 Uhr aufmachen zum Platz vordem Luisengarten, Ankunft ca. 9.45 Uhr. 
Um 9.50 Uhr werden vor dem Luisengarten kurze Ansprachen des Präsidenten und eines Studierendenvertreters gehalten, ggf. kommen weitere Redner hinzu.
Wichtig ist jedoch, dass gleich nach der Ansprache des Präsidenten und des Studierendenvertreters jeweils ein Offener Brief an den Kreisvorstand überreicht wird, unabhängig davon, ob noch weitere
Redner von den Studierenden organisiert werden.  Die Übergabe der Briefe wird im kleineren Kreis im Gebäude des Saalbaus Luisengarten im etwas geschützteren Rahmen erfolgen.
Die Aktion sollte bis 10.30 Uhr, spätestens bis 11.00 Uhr beendet   sein. Der Regionalparteitag sollte ohne größere Verzögerungen ablaufen können, die Veranstaltung selbst ist nach Rücksprache mit der   Studierendenvertretung nicht als Ziel der Aktion gedacht.